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Der Südtiroler Heimatbund wünscht seinen Mitgliedern und Sympathisanten sowie allen Landsleuten in Tirol alles Gute im neuen Jahr, besonders Gesundheit und Zufriedenheit! Weiters wünscht er allen Südtirolern weiterhin viel Erfolg für unser gemeinsames Ziel „Los von Italien“ durch Selbstbestimmung!
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Der Südtiroler Heimatbund zum Gedenkjahr Josef Mayr-Nusser: Im Jahre 2010 jährt sich zum 100. Male der Geburtstag eines außerordentlich mutigen Südtirolers, dessen Handlungsweise ob ihrer Kompromisslosigkeit bis heute diskutiert wird. Der am 27. Dezember 1910 auf dem Nusserhof in Bozen geborene Josef Mayr-Nusser war ein tief religiös geprägter Mensch.
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Verehrter P. Rainald, liebe Schützenkameraden, Marketenderinnen, Heimatbündler und Landsleute aus allen Teilen Tirols! Das heurige Jahr steht im Zeichen der Tiroler Freiheitskämpfe von 1809. Also 200 Jahre sind es her, dass sich die Tiroler von der Unterdrückung politischer und religiöser Natur gewehrt haben. Sie haben viele und große Opfer bringen müssen, haben heldenhaft gekämpft, gesiegt und letztendlich dann doch aufgeben müssen. Aber es war ein Fanal für Europa. Das tapfere Bergvolk hat den übermächtigen Feind bei mehreren Schlachten besiegt und hat dadurch den anderen unterdrückten europäischen Staaten gezeigt, dass man mit Mut, Einigkeit und Tapferkeit auch einen übermächtigen Feind zumindest vorübergehend in die Knie zwingen kann.
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Egmond Jenny bezichtigte mich
in seinem Leserbrief vom
15. 12. der Lüge, weil ich bei einer
Gedenkrede gesagt habe, die
Autonomie sei tot. Und schreibt
zum Schluss: „Diese institutionelle
Realität zu verleugnen, ist
dummund widersinnig.“
Erstens hat keinGeringerer als
der Parlamentarier und Bezirksobmann
der SVP Karl Zeller heuer
im Frühjahr offiziell behauptet,
dass die dynamische Autonomie
tot sei.
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Gewalt und Kolonialismus – 1911 - 1943: Die Ausstellung, die von
Costantino Di Sante, einem jungen Historiker aus den Abruzzen,
zusammengestellt wurde, möchte dem interessierten Publikum durch
Dokumentarfotografien ein Stück italienische Kolonialgeschichte
vorstellen: die Besetzung Libyens, Gewalt und Kolonialismus.
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Trotz Regenwetter gedachten auch dieses Jahr wieder am 8. Dezember in St. Pauls/Eppan mehr als 1.500 Schützen und viele Zivilisten aus ganz Tirol Sepp Kerschbaumer und der Tiroler Freiheitskämpfer der fünfziger und sechziger Jahre. Neben der Führungsriege des Südtiroler Heimatbundes und der Kommandantschaft des Schützenbundes wohnten auch zahlreiche Landtagsabgeordnete der Feier bei. Die Hl. Messe las dankenswerterweise wie alle Jahre Pater Rainald Romaner.
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Die Gedenkrede zu Ehren der verstorbenen Freiheitskämpfer am 8. Dezember in St. Pauls wird der Landesrat a. D. Sepp Mayr halten. Sepp Mayr hat den Freiheitskämpfer Sepp Kerschbaumer persönlich gekannt und saß mit ihm gemeinsam von 1952 bis 1956 im ersten frei gewählten Gemeinderat von Eppan. Mit Kerschbaumer hatte ich auch sonst zu tun, so Sepp Mayr, war Kerschbaumer doch auch Ortsobmann der SVP in Frangart.
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Am Dienstag, dem 8. Dezember 2009 wird in St. Pauls der verstorbenen und lebenden Tiroler Freiheitskämpfer der 50er und 60er Jahre gedacht. Wir Schützen wollen durch unsere Teilnahme an dieser Gedenkfeier unseren Respekt, unsere Achtung sowie unseren Dank für den selbstlosen und uneigennützigen Einsatz und Opfertod für Volk und Heimat Tirol zum Ausdruck bringen.
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Italien ist nicht damit zufrieden, dass der Süden Tirols ein Teil des italienischen Staatsgebietes wurde, er sollte auch in einen Teil des italienischen Sprach- und Kulturraumes umgewandelt werden. Um das zu verwirklichen, musste ein möglichst dichtes Netz von Ortsnamen aus italienischem Sprachstoff konstruiert werden. Dieses Namennetz wurde von Ettore Tolomei geschaffen, der ganz offen seine Absicht erklärte:
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Mit großer Freude hat der Südtiroler Heimatbund die Feierlichkeiten zum 20. Jahrtag des Mauerfalles verfolgt. Es bleibt für uns Tiroler aber bittere Realität: Wir sind noch geteilt. Mit welchen Gefühlen und Rechtsverständnis feierten unsere Politiker, besonders jene unseres Vaterlandes Österreich, die deutsche Wiedervereinigung, wenn sie die Tiroler Wiedervereinigung immer wieder bekämpfen, so Obmannstellvertreter Roland Lang des Südtiroler Heimatbundes!
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Hohe Geistlichkeit, werter Bürgermeister, liebe Schützen und Marketenderinnen, liebe Landsleute aus Sand in Taufers und Umgebung! Wir sind heute zusammengekommen, um der Gefallenen der beiden Weltkriege zu gedenken und der Toten im Freiheitskampf der sechziger Jahre und in der Faschistenzeit. Aber auch jener, welche in Ausübung ihrer Pflicht Opfer der Gewaltherrschaft des italienischen Staates in Südtirol wurden. Es ist unsere Pflicht und ehrenvolle Aufgabe, jener Männer zu gedenken, die aus Liebe zur Heimat oder in Ausführung ihrer Pflicht, z.B. im Zweiten Weltkrieg das höchste Gut – ihr Leben – hingegeben haben. Es gehört zur Aufgabe eines Kulturvolkes, seine Toten zu ehren, und es wäre wohl ein Armutszeugnis, wenn es sie vergessen würde!
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Herr Norbert Dall'Ò schreibt: „Ein Grüppchen älterer Herrschaften, die auch ein Transparent mitführen „ Trotz Autonomie ist die Heimat in Gefahr- Selbstbestimmung für Südtirol“. Die Stimmung kühlt merklich ab: Das Publikum das soeben noch frenetisch einem Musikblock applaudiert hatte, klatscht mehr aus Höflichkeit denn aus Überzeugung. …“.
Herr Norbert Dall'Ò, ich unterstelle Ihnen, dass Sie hier bewusst falsch schreiben: Vor den politischen Häftlingen der fünfziger und sechziger Jahre ging kein Musikblock, sondern unsere Freunde vom „Andreas Hofer Bund Tirol“!
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Das Motto zum 200. Gedenkjahr
derTiroler Freiheitskämpfe
lautete: „Geschichte trifft Zukunft.“
Die Anschläge der 50er
und 60er Jahre sind ein Teil der
Geschichte Südtirols. Deshalb
wollten wir Freiheitskämpfer
der 60er Jahre beim großen
Festumzugmitmarschieren.
Noch vor Weihnachten 2008
habe ich um die Teilnahme der
Freiheitskämpfer angesucht.
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Am Samstag den 26. September 2009 wurde Paul Unterkircher in seiner Wahlheimat Terfens begraben. Es war eine würdige Totenfeier für einen Mann, dem in seinem Leben durch die italienische Justiz viel Unrecht zuteil wurde. Dies alles hielt ihn aber nicht davon ab, nach verbüßter, ungerechter Haftstrafe, sich für Südtirol als Freiheitkämpfer einzusetzen.
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Es war zuerst eine Hinhaltetaktik, mit der verhindert werden sollte, dass die politischen Häftlinge der fünfziger und sechziger Jahre am Landesfestzug teilnehmen. Das Ansuchen hatten die Freiheitskämpfer bereits im Dezember des vergangenen Jahres gestellt, und da das Organisationskomitee die Öffentlichkeit fürchtete, wenn wegen der toten Freiheitskämpfer von 1809 in Innsbruck gefeiert wird, aber die Lebenden von diesem Jahrhundert verschwiegen werden sollten, wurde ihnen 10 Tage vor dem Festzug endlich die Teilnahme erlaubt.
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