Am 23. Juni jährt sich zum 70. Mal das Umsiedlungsabkommen zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und dem faschistischen Italien, kurz Option genannt. Die Süd-Tiroler wurden vor die schreckliche Wahl gestellt, entweder das Volkstum zu bewahren und dabei die Heimat aufzugeben oder in der Heimat zu bleiben und dabei der Italianisierung ausgeliefert zu werden. Der Süd-Tiroler Heimatbund erinnert in einer Broschüre an diesen schrecklichen Abschnitt der Süd-Tiroler Geschichte.
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Rosa Ebner aus Mühlen in Taufers wurde 1963 verhaftet und zu Weihnachten 1964 wieder entlassen. Bereits 1962 schrieb sie mutig einen Leserbrief, den am 3. September die Wiener Presse veröffentlichte:
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Am Dienstag, 19. Mai 2009 findet mit Beginn um 10.00 Uhr im Hotel Mondschein in Bozen (Bindergasse) die Vorstellung des Buches mit dem Titel: „Für die Heimat kein Opfer zu schwer - Folter - Tod - Erniedrigung: Südtirol 1961 - 1969“, statt. Der Autor ist Helmut Golowitsch, die Dokumentation erschien im Verlag Edition Südtiroler Zeitgeschichte. Bestellungen sind ab sofort online möglich. Das Buch erscheint just zur rechten Zeit, um aktuellen Versuchen entgegen zu treten, die an Südtiroler Freiheitskämpfern in den 1960er Jahren verübten Folterungen aus der Geschichte hinaus zu schweigen oder sogar zur Lüge zu erklären.
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Mit großer Verwunderung hat der Südtiroler Heimatbund in der Zeitung gelesen, dass Alessandro Urzì in Zusammenhang mit der Begnadigungsdebatte im Südtiroler Landtag die Folterungen der sechziger Jahre abgestritten und als Lügenmärchen abgetan hat.
Wir politischen Häftlinge hätten mit dieser Behauptung dem italienischen Staat Schaden zugefügt, weil wir sein Ansehen dadurch getrübt hätten. Urzì hat tatsächlich die Unverfrorenheit, die schweren Misshandlungen mit zwei Todesfolgen in Frage zu stellen.
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Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in der Verfassung als ein gegen
die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert.
Die vom Quästor gegen die Schützendemo erlassenen, fragwürdigen Verfügungen
schränken diese Meinungsfreiheit empfindlich ein, verstoßen gegen wesentliche
Bestimmungen im Autonomiestatut und gegen europäischen Werte.
Zeig auch du, dass das Recht auf Meinungsfreiheit auch weiterhin unangefochtene
Gültigkeit haben muss! Heute sind es die Schützen, morgen bist es vielleicht
schon du, der seine Meinung nicht mehr frei und uneingeschränkt zum
Ausdruck bringen kann.
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Zur 35. Bundesversammlung des Südtiroler Heimatbundes trafen sich unlängst die Mitglieder des Südtiroler Heimatbundes im Ferienhof Masatsch in Kaltern/Oberplanitzing.
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Am Samstag, 18. April 2009 findet mit Beginn um 15.00 Uhr im Ferienhof Masatsch in Oberplanitzing (Kaltern) die 35. Bundesver-sammlung des Südtiroler Heimatbundes statt. Auf der Tagesordnung stehen neben dem Tätigkeitsbericht des Bundes-obmannes Sepp Mitterhofer auch die Vorführung eines Films über die poltische Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert sowie ein Referat des Abgeordneten Sven Knoll.
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Der Südtiroler Heimatbund freut sich über die klare Aussage der Jungen Südtiroler Grünen über die Selbstbestimmung. Ihre Meinung, wenn man schon soviel über Basisdemokratie und Volksentscheide spricht, dann solle man ruhig die Südtiroler selber entscheiden lassen, ob sie noch bei diesem Staat bleiben wollen oder nicht, entspricht einer sehr logischen Vernunft. Dass die Berlusconi-Regierung unsere Autonomie beschneiden will, ist längst bekannt. Ebenso, dass der italienische Staat mit seiner Misswirtschaft und hohen Staatsverschuldung das Schlusslicht in der EU bildet.
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den vielen Berichten über Karl Felderer anlässlich seines Todes vor 20
Jahren möchte der Südtiroler Heimatbund noch ergänzen, dass der
Heimatdichter auch Ehrenmitglied des SHB war. Die Ehrenurkunde dazu
wurde ihm am 4. April 82 bei der 8. Bundesversammlung des Heimatbundes
überreicht. Die Laudatio hielt damals sein guter Freund Willi
Wielander, der die Fähigkeiten Felderers als Fotograf, Liedermacher und
Umweltschützer hervorhob. Heimat war, so Willi, für Karl immer
Herzenssache! Karl Felderer, so Wielander damals, ist aber auch ein
steter Mahner, damit man die Umwelt nicht zerstöre. Seine zahlreichen
Leserbriefe seien zwar menschlich- humorvoll, warnten aber vor der
Vernichtung der Heimat!
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Wer für den Erhalt des jetzigen Denkmals ist und dies u.a. mit humanitären, sozialen Leistungen der Alpini begründet, verkennt die historische Realität und verstößt gegen die Ideale der europäischen Wertegemeinschaft. Deshalb und wegen der vom "Wastl" ausgehenden fortlaufenden Beleidigung der Opfer der Alpini gehört er geschleift oder in das Museum!
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Was uns in der augenblicklichen Südtirolsituation bedrückt, ist die Aussage Dr. Durnwalders, wonach man das so genannte "Siegesdenkmal" wohl stehen lassen müsse. Woher hat Dr. Durnwalder die Kompetenz zu dieser absurden Feststellung, die besonders bei den Südtiroler Schützen vom "8. November 2008" und ihren vielen Anhängern große Enttäuschung zur Folge hatte, einer Kundgebung mit diszipliniertestem Gang mit Fackeln durch die Bozener Altstadt Richtung Relief am Finanzgebäude mit dem Kriegsverbrecher Mussolini, der an Hunderttausenden Giftgastoten in Äthiopien in den Jahren 1935 bis 1941 und zudem an Hunderten von Hinrichtungen koptischer Mönche Schuld trägt - in einem von ihm vom Zaun gebrochenen Krieg!
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Zu den Leserbriefen von Leopold Steurer und Walter Mair in der Wochenzeitung "FF" vom 5. Februar folgendes: Steurer bezweifelt, dass die Anschläge der 60er Jahre einen Beitrag am Zustandekommen des Paketes geleistet haben und untermauert dies mit Aussagen von Martin Fuchs und Prof. Steininger. Als Betroffener und Kämpfer der sechziger Jahre betone ich zum wiederholten Male, dass wir damals unsere Freiheit und unser Leben für die Rechte unserer Heimat, besonders aber für die Wiedervereinigung Tirols durch Selbstbestimmung, aufs Spiel gesetzt haben.
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Bei einem Medientreffen haben am Freitag, 25. Jänner 2009, die Stadträte von Bozen, Stefano Pagani und Primo Schönsberg zusammen mit dem Präsidenten des Stadtviertelrates, Enrico Lillo und Carla Giacomozzi, Leiterin des Stadtarchives, die nunmehr sanierte Umzäunungsmauer des ehem. Lagers in der Bozner Reschenstraße vorgestellt. Auf persönliche Einladung durch Carla Giacomozzi vom Stadtarchiv nahm auch das Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Roland Lang, an der Veranstaltung teil.
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Unkenntnis oder das bewusste Festschreiben von falschen Aussagen wirft der Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes (SHB), Roland Lang, der Südtiroler Landesregierung vor.
Wer den Text der „Erklärungstafeln" liest, welche von der Regierung Durnwalder irgendwo neben den Beinhäusern auf der grünen Wiese angebracht werden sollen, lässt jeden einigermaßen in der Geschichte Tirols bewanderten Menschen nur den Kopf schütteln:
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Der Südtiroler Heimatbund ist erfreut darüber, dass mit der
Rosen-Dornenkrone ein einheitliches Symbol für den Landesfestzug
gefunden wurde. Ein Dank ergeht an den Tiroler Industriellen Arthur
Thöni, dem es gelungen ist, die verschiedenen Meinungen unter ein
Symbol zu stellen!
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