Sehr geehrte Damen und Herren! Der Südtiroler Heimatbund gratuliert Ihnen zur Ernennung in die Kommission zur Planung einer Dokumentationsaus-stellung unter dem „Siegesdenkmal“. Dieses Museum sollte nach Meinung der Politiker dem faschistischen Prunkbau, der zur Verherrlichung Mussolinis und seiner nationalistischen Politik erbaut wurde, seine beleidigende Gestalt nehmen. Da aber nicht geplant ist, am Monument oberhalb der Erde Veränderungen vorzunehmen, ist das Unternehmen nach unserer Meinung zum Scheitern verurteilt. Denn die Entstehung des Monuments, die zahlreichen Renovierungen und die immer wiederkehrenden Kranzniederlegungen werden weitergehen, solange dieser Protzbau steht.
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Den sofortigen Rücktritt der Abg. Michaela Biancofiore aus dem römischen Parlament und dem Gemeinderat in Bozen fordert der Südtiroler Heimatbund, so Obmann Roland Lang. Biancofiore ist immer wieder durch beleidigende Gehässigkeit gegenüber den Südtirolern aufgefallen, hat letzthin sogar von einem „Todesmarsch“ der Italiener in Südtirol gefaselt und hat nun versucht, durch ihre politischen Beziehungen innerhalb des PdL, ihrer Mutter einen Gratisaufenthalt in einem Altersheim zu ermöglichen! Das Maß ist voll!
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In der Nacht vom 1. auf den 2. Jänner 2012 ist in Kärnten ein Mann verstorben, dem Südtirol viel zu verdanken hat. Der österreichische Primar und Nationalratsabgeordnete a.D. Dr. Otto Scrinzi ist 93 Jahre alt geworden. Er hatte ein erfülltes Leben hinter sich, welches von der Liebe zu Südtirol und von selbstlosem Einsatz für Volk und Heimat geprägt war.
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Die Schützenkompanie St. Andrä gedenkt am 7. Jänner 2012 des gewaltsamen Todes des Freiheitskämpfers Anton Gostner im Kerker mit einer Hl. Messe und einem Toten- Gedenken. Die Gedenkrede wird der Freiheitskämpfer und Ehrenobmann des Südtiroler Heimatbundes, Sepp Mitterhofer, halten. Außerdem wird auch die Ausstellung „50 Jahre Feuernacht“ des Südtiroler Heimatbundes im Pfarrsaal von St. Andrä an mehreren Tagen gezeigt!
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Der Südtiroler Heimatbund (SHB) kann rückblickend auf das Jahr 2011 von einem bewegten, aber leider auch nicht zufriedenstellenden Jahr sprechen. Konnte auch innerhalb des Vereins mit Roland Lang als Ablöse für den Freiheitskämpfer Sepp Mitterhofer ein problemloser Generationswechsel vollzogen werden, so blieben dem SHB bei doppelter Staatsbürgerschaft, gerechter Ortsnamensregelung sowie weiterer Schritte in Richtung Selbstbestimmung größere Erfolge verwehrt.
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Mit Unverständnis und Besorgnis verfolgt der Südtiroler Heimatbund die Vorgänge im Südtiroler Landesparlament, so Obmann Roland Lang. Immer mehr scheint das Landhaus zur Kopie des römischen Parlamentes zu verkommen, und damit einmal mehr zu bestätigen, dass Südtirol schnellstens von der italienischen Herrschaft befreit werden muss! Denn Korruption, Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch wird zurzeit eins zu eins von der römischen Politik übernommen und im Landtag praktiziert, so der SHB!
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Kürzlich ist das Buch von Herlinde Molling „So planten wir die Feuernacht“ erschienen. Herlinde Molling, Restauratorin und Kunsthistorikerin in Innsbruck, beschreibt nicht als Außenstehende die Freiheitskämpfe der sechziger Jahre, sondern sie war selbst aktiv beteiligt. Sie hat Flugblätter verteilt, Parolen auf Mauern gemalt, für den Tiroler Freiheitssender Texte verfasst und hunderte Kilo Sprengstoff über die Grenze gebracht, und sie war wahrscheinlich auch die einzige Frau, die selbst Strommasten gesprengt hat.
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Liebe Tiroler und Tirolerinnen, verehrte Anwesende aus nah und fern! 50 Jahre sind seit der Feuernacht vergangen. 50 Jahre ist es her, dass engagierte, mutige, vielleicht auch wagemutige Menschen in ganz Südtirol Masten gesprengt – und damit Geschichte geschrieben haben. Ja, wer konnte damals schon ahnen, mit welch unglaublichen, ja übermenschlichen persönlichen Opfern dieser Freiheitskampf letztendlich verbunden sein würde. Einige bezahlten diesen Kampf sogar mit ihrem Leben.
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Auch dieses Jahr gedachten am 8. Dezember in St. Pauls/ Eppan mehr als 1.500 Schützen und viele Zivilisten aus allen Teilen Tirols Sepp Kerschbaumer und der Tiroler Freiheitskämpfer der fünfziger und sechziger Jahre. Wie alle Jahre wurde die Feier gemeinsam vom Südtiroler Heimatbund und vom Südtiroler Schützenbund organisiert.
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„Er
hat angefragt und wir haben ihm gerne die Erlaubnis gegeben“ so
kommentierte SHB- Obmann Roland Lang das Blumengesteck des „Sudtirolese
di lingua italiana“, das ein Bozner nach der Gedenkfeier bei der
Gedenkstätte für die Freiheitskämpfer niederlegte.
„Ai Patrioti Sudtirolesi con stima- un sudtirolese di lingua italiana“
(„Mit Wertschätzung für die Südtiroler Patrioten- Von einem Südtiroler
mit italienischer Muttersprache“) ließ er auf die weißrote Schleife
drucken.
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Aus Anlass des Gedenkens an 50 Jahre Feuernacht (12. Juni 1961) hatte der Südtiroler Heimatbund bereits eine Gedenkmedaille zu Ehren von Sepp Kerschbaumer herausgegeben. Für den Abschluss hat nun eine Gruppe junger Tiroler ein Lied über die Feuernacht komponiert, so der Südtiroler Heimatbund. Es erzählt in 3 Strophen mit wiederkehrendem Refrain das Aufbegehren der Südtiroler, das Schicksal der Freiheitskämpfer und die heutige Solidarität der Südtiroler Jugend für die Patrioten. Der Südtiroler Heimatbund möchte das Lied „1961 Danke“ all jenen widmen, die für die Heimat Tirol Freiheit und Leben geopfert haben.
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Am Donnerstag, den 8. Dezember wird um 11.15 Uhr in St. Pauls/Eppan eine Gedenkmesse für Sepp Kerschbaumer, seine Mitstreiter und alle, die für die Heimat Opfer gebracht haben, gefeiert. Anschließend wird im Friedhof bei einer Kranzniederlegung all jener gedacht, die sich für die Freiheit Tirols aktiv eingesetzt haben.
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Der Südtiroler Heimatbund (SHB) hat die Abstimmung zur Selbstbestimmung im Ahrntal verfolgt und findet das Ergebnis gut. Allerdings ist es einzigartig, dass nicht der italienische Staat mit Carabinieri und Justiz das Referendum störte, sondern die SVP mit einer Gegenveranstaltung mit höchsten Parteifunktionären, Presseerklärungen und Mitteilungen an alle Haushalte! Trotzdem hat beinahe jeder dritte wahlberechtigte Ahrntaler abgestimmt und 95% davon die Selbstbestimmung gewählt. Es ist bedauerlich, dass der SVP- Obmann sich mit seiner Vollautonomie auf einer Umfrage stützt, bei der in ganz Südtirol 700 Personen telefonisch (!) befragt wurden, aber 1.519 Südtiroler, die in nur einer Gemeinde für die Selbstbestimmung stimmen, nicht zur Kenntnis nimmt, so Roland Lang, Obmann des SHB.
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„Südtirol hat für mich von klein auf eine Rolle gespielt. Meine Mutter ist in Klausen geboren, ein guter Teil meiner Ahnen kam aus Südtirol und Südtirol war für mich immer der bessere Teil des Landes und der wichtigste. Und so ist die Südtirol-Frage für mich als roter Faden durch mein ganzes Leben gegangen.“ (Helmut Heuberger im Gespräch mit Ruth Deutschmann. Tonbandaufzeichnung vom 31. Juli 2001)
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