Am Dienstag, den 17. August 2010 ist der aus Sassari in Sardinien stammende ehemalige italienische christdemokratische Innenminister, Ministerpräsident, Senatspräsident und Staatspräsident Francesco Cossiga in einer römischen Klinik im Alter von 82 Jahren verstorben. Cossiga war überzeugter sardischer Autonomist und ein Freund Südtirols. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT, so Leitungsmitglied Roland Lang, widmet ihm ein ehrendes Andenken.
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Die überparteiliche ARBEITSGRUPPE FÜR SELBSTBESTIMMUNG bezeichnet die jüngsten Entwicklungen im Streit um die Hinweisschilder als äußerst besorgniserregend.
Die dauernden Drohgebärden Italiens und das zuletzt sogar gestellte Ultimatum an Süd-Tirol können nicht als politisches Sommergeplänkel abgetan werden, sondern sind eine ernsthafte Bedrohung für die Zukunft Süd-Tirols, auf die die Politik angemessen reagieren muss.
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Die Ortsnamensfrage und damit der Schilderstreit kann nur durch die Wiedereinführung der gewachsenen Ortsnamen gelöst werden, so Roland Lang, Bundesobmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes. Mit den gefälschten Ortsnamen konnte sogar bei den Friedensverhandlungen nach dem ersten Weltkrieg der amerikanische Präsident Wilson getäuscht werden und auch heute gaukeln Navigationsgeräte, Tourismuswerbungen und Sportberichte aller Welt vor, Südtirol sei gewachsenes italienisches Gebiet, bzw. teilweise lebe dort noch eine deutsche und ladinische Minderheit.
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Wenn ich von meinen Bauernhof auf Bozen hinunterschaue, bleibt mein Blick immer wieder am Bozner Siegesdenkmal hängen, erklärt Meinrad Berger, der oberhalb von Bozen wohnt. Dieses Denkmal, in der finsteren Zeit des Faschismus errichtet, dient heute noch der Verherrlichung des Faschismus, daran ändern auch einige mickrige Täfelchen an der Talferbrücke nichts. Trotz unserer so hoch gepriesenen Autonomie drohen faschistische Rutenbündel gegen alles tirolerische und das demokratische Italien fand es nicht einmal der Mühe wert, die beleidigende Inschrift: „Hic patriae fines siste signa. Hinc ceteros excoluimus lingua legibus artibus.“ „Hier an den Grenzen des Vaterlandes setze die (Feld-)Zeichen. Von hier aus bildeten wir die Übrigen durch Sprache, Gesetze und Künste.“ zu entfernen.
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Zum Artikel „Man kann nicht alles wegwerfen“ von Sepp Innerhofer in den „Dolomiten“ vom 1. Juni Folgendes: Innerhofer behauptet, dass die Folterbriefe von Magnago nicht jahrelang unter Verschluss gehalten wurden, weil Hans Dietl bereits im Jänner 1962 den Folterbrief von ihm im Südtiroler Landtag verlesen hat. Das war eine Eigeninitiative von Dietl, der sich Magnago nur schwer widersetzen konnte, weil die „Dolomiten“ schon öfters auf die Veröffentlichung gedrängt hatten. Magnago hat 1961 den österreichischen Außenminister Bruno Kreisky gebeten, die Folterbriefe vor der UNO nicht zu verwenden, da sie das Verhandlungsklima zwischen Italien und Österreich nur verschlechtern würden. Solche Beispiele gäbe es genug, nachzulesen im Buch von Golowitsch „Für die Heimat kein Opfer zu schwer.“
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„De mortuis nil nisi bene – Von den Toten soll man nur Gutes reden“, sagt ein altes lateinisches Sprichwort. Das trifft auf den Privatbereich eines Menschen zu, nicht aber auf den öffentlichen Bereich, in dem er tätig war, stellt Roland Lang, Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes und Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT fest! Somit wird das Handeln des SVP-Parteiobmannes und Südtiroler Landeshauptmannes Dr. Silvius Magnago auch über seinen Tod hinaus unterschiedlich und kontrovers beurteilt werden.
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Am 6. Mai 2010 stellte der Buchautor Helmut Golowitsch, Autor mehrerer zeitgeschichtlicher Forschungsergebnisse zur Südtirolfrage, in Linz im Pressezentrum des Alten Rathauses im Rahmen einer festlichen Veranstaltung vor weit über 100 Zuhörern aus den Bereichen der Wirtschaft, der Politik und es akademischen Lebens das Dokumentarwerk „Für die Heimat kein Opfer zu schwer“ der Öffentlichkeit vor.
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Einmaliger Vortrag mit Diskussion am Mittwoch, 26. Mai 2010, 20.00 Uhr im Kolpinghaus Bozen Der Vortragende ist Quim Arrufat, ein 27 Jahre junger Katalane, der sich seit langem für die Unabhängigkeit seines Landes einsetzt.
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In Kaltern hielt der Südtiroler Heimatbund heute seine 36. Bundesversammlung ab. Schwerpunkte der Versammlung waren der politische Bericht des Bundesobmannes, Sepp Mitterhofer, sowie das Referat von Frau Mag. Herlinde Molling über ihre aktive Beteiligung am Südtiroler Freiheitskampf der 60er Jahre. Sie schilderte eindrucksvoll ihr Bestreben, auf das Südtirol-Problem aufmerksam zu machen.
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Als Obmann des SHB fühle ich mich verpflichtet zum Artikel „Der erfundene Todesmarsch“ in der Tageszeitung vom 10.04.10 Stellung zu nehmen. Der Artikelschreiber Christoph Franceschini behauptet darin, dass die Aussage von Kanonikus Michael Gamper (1953), dass wir Südtiroler uns auf dem Todesmarsch befinden, nur ein vom ihm erfundenes Schlagwort gewesen ist, das nicht er eigentlichen Realität entsprach.
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Die 36. Bundesversammlung des Südtiroler Heimatbundes wird am Samstag, den 24. April 2010 um 15.00 Uhr im Ferienhof Masatsch in Oberplanitzing (Kaltern) stattfinden. Eingeladen sind wie immer alle Mitglieder und Freunde des SHB.
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Werter Schützenkurat, verehrte Stadträtin, lieber Schützenhauptmann, Marketenderinnen und Schützen, liebe Landsleute! Das 200jährige Gedenkjahr der Tiroler Freiheitskämpfe von 1809 ist nun zu Ende gegangen. Wir Tiroler haben ein ganzes Jahr mit verschiedenen Gedenkfeiern und Veranstaltungen sowie Errichten von Gedenktafeln und Steinen sowie Theateraufführungen in den Dörfern der schicksalsschweren Zeit der Freiheitskämpfe im fernen Jahr 1809 gedacht.
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Im Jahre 2010 jährt sich zum 100. Male der Geburtstag eines außerordentlich mutigen Südtirolers, dessen kompromisslose Haltung bis heute diskutiert wird: Josef Mayr-Nusser. Die Gemeinde Bozen hat eine öffentliche Einrichtung und eine Straße nach ihm benannt, unlängst hat der Gemeinderat Mayr-Nusser zum Ehrenbürger ernannt. Wer aber kennt Geschichte und Leben dieses Familienvaters, der seine Überzeugung mit so viel Zivilcourage vertreten hat?
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Die Nachricht vom plötzlichen Tod Hans Stielers erschüttert seine Weggefährten im Kampf um Süd-Tirols Freiheit. In den Siebziger und Achtziger Jahren war er die treibende Kraft im Einsatz für die Anwendung des Selbstbestimmungs-rechtes in Süd-Tirol. Unter großen persönlichen Opfern hat er mit Gleichgesinnten die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Selbstbestimmungs-diskussion in allen politischen Gremien und in den Medien in Süd- und Nordtirol, aber auch in Österreich Fuß fasste.
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Das nun zu
Ende gehende Jahr 2009 war geprägt durch das 200jährige Gedenken an den
Freiheitskampf der Tiroler von 1809. In ganz Tirol wurden zu diesem
Anlass kirchliche und weltliche Gedenkfeiern abgehalten; es wurden
bleibende Aktionen gesetzt wie Gedenksteine und Tafeln enthüllt, Straßen
und Plätze wurden nach den Freiheitskämpfern benannt und anderes mehr.
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