Briefe beinahe zwei Wochen unterwegs

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Eine solche Post kann man vergessen, schimpft SHB Obmann Roland Lang. Am 2. bzw. 3. Juli haben wir die Einladung zu einer Fahrt nach Innsbruck für diesen Sonntag verschickt. Weil Mitglieder, die alle Jahre mitfahren, sich nicht angemeldet haben, haben wir sie kontaktiert. Bis heute, Donnerstag, den 16. Juli, haben Mitglieder sogar in Bozen die Einladung noch immer nicht erhalten.

Wir haben bewusst weiße Kuvert mit Sichtfenster verwendet, da wir in Sorge waren, dass vielleicht der geteilte Tiroler Adler des Heimatbundes die Zustellung verlangsamen könnte. So sahen die Briefe gleich aus wie jeder gewöhnliche Geschäftsbrief. Unglaublich, wie lange damit ein wichtiges Angebot, eine Bewerbung oder eine Rechnung unterwegs ist.

Damit ist aber nun bewiesen, dass es nicht darum ging, unsere Briefe verspätet zuzustellen, sondern dass die italienische Post einfach nicht funktioniert. Denn ein Brief, der in Bozen im Hauptpostamt aufgegeben wird, kann doch nicht mehr als 14 Tage brauchen, um in die Bozner Rentschner Straße zu gelangen!

Wir haben heute bereits damit begonnen, unsere Mitglieder anzurufen und auf die Fahrt hinzuweisen. Viele sind natürlich genauso stocksauer auf die Post wie wir vom Ausschuss.

Da plant man wochenlang eine Busfahrt nach Innsbruck, um zusammen das Grab von Andreas Hofer und die Sonderausstellung „Front-Heimat TIROL“ anzuschauen und dann ist die „Poste Italiane“ nicht imstande, in 14 Tagen eine Einladung zuzustellen. Aber die Briefmarken werden immer teurer. Verständlich, dass der Ruf nach einer Landespost bei solchen Zuständen immer lauter wird!

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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Ein Kommentar

  1. Sr. Manuela Drexler OCD. on

    Dies ist ja nicht der erste Fall der Postverzögerung. Es wird höchste Zeit für Konsequenzen in der Bevölkerung
    durch eine eigene Post, die dann auch Arbeitsplätze für Einheimische schafft.

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