Francos Nachfolger Juan Carlos flieht aus Spanien — ein ehemaliger Monarch von eines Mörders Gnaden

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Es ist kaum zu glauben aber wahr, der König der mit Hilfe der Europäischen Union den Katalanen mit fadenscheinigen Argumenten das Grundrecht absprach, Herr in ihrem eigenen katalanischen Lande zu sein, ist aus Spanien geflohen, so Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes.


König Juan Carlos de Borbón y Borbón war seit 1948 – 39 Jahre lang – an der Spitze der spanischen Monarchie. Er war vom faschistischen Massenmörder Francisco Franco eingesetzt worden. Franco selbst war 1939 durch die massive militärische Unterstützung durch den italienischen Premierminister, dem Duce Benito Mussolini, in Spanien an die Macht gekommenen.

Juan Carlos regierte ganz im Sinne und im Geiste der vom Franquismus geprägten nationalistischen spanischen Staatsideologie.

Dieser Geist der Brutalität, der Jahrzehntelang die Katalanen und die Basken unterdrückte, kam mit der Missachtung des Unabhängigkeitsreferendums und der nachfolgenden Inhaftierung dutzender Katalanen und ungeheuerlicher Menschenverletzungen voll zum Ausdruck.

Der ehemalige Präsident Kataloniens und nachmalige demokratisch gewählte Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Carles Puidemont, wurde mit Berufsverbot belegt.

Die rund um das spanische Königshaus enthüllten Korruptionsaffären und in vielen anderen europäischen Ländern, einschließlich in Italien, zunehmenden moralischen und politischen Verwerfungen und nationalistischen und autoritären Bestrebungen, 
sollten Anlass zu einer grundsätzlichen Änderung der europäischen Politik sein.

Es ist endlich Zeit, dass man sich wieder an die Grundsätze der Menschenrechte und um das unsäglich traurige Los der in den düstern Kerkern Spaniens eingesperrten katalanischen Freiheitskämpfer besinnt, und die Europäische Union nach ihren Gründungsvätern, wie Altiero Spinelli, wieder ausrichtet, nämlich die Überwindung des Europa der Nationalstaaten in Richtung Europa der Regionen, schließt Lang.

Bild: Mit einem stillen Protest erinnerten im August 2019 einige Funktionäre des Südtiroler Heimatbundes an die katalanischen politischen Häftlinge vor dem Denkmal der für die Freiheit Gefallenen in Bozen. 

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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