Heimatbund bestätigt Protest gegen Ordensverleihung: Werden Staatspräsidenten gebührend empfangen

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durnwalder_napolitano_bozen_2012.jpgJa, wir werden in Meran bei der Ankunft des Staatspräsidenten mit einem Transparent anwesend sein, bestätigt der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang. Es gibt keinen Grund, warum sich der Staatspräsident einen Orden verdient hätte. Dieser Staat besetzt seit 1918 das südliche Tirol, schuldet uns massenweise Gelder und hält sich an keinen Vertrag. Deshalb braucht es für ihn keinen Orden.

Es ist ein Skandal, die vielen Aushöhlungen unserer Autonomie nun auch
noch mit einer Ordensverleihung zu feiern, wo auf Kosten der
Steuerzahler Südtirols und auch Italiens  gegessen und getrunken wird.
Hoffentlich haben diese Politiker zumindest die Schneid, zu sagen, wie
viel Steuergeld die Politparty am 5. September den Bürger gekostet hat.
Bereits jetzt schlagen die Besuche der römischen Zeremonienmeister,
Treffen der Sicherheitskräfte usw. mit tausenden von Euro zu Buche.

Kein Staatspräsident nach dem Faschismus hat so oft die Einheit Italiens
beschworen wie Giorgio Napolitano. Wir haben seine Aussagen noch in
bester Erinnerung, so der Heimatbund, als Napolitano die Südtiroler
zwingen wollte, 150 Jahre Italien mitzufeiern! Sollte Durnwalder all das
vergessen haben, so möge er besser heute als morgen in Pension gehen. 

Der Südtiroler Heimatbund wird in einer Aussendung an alle größeren
Medien in Italien mit einer in  deutscher und italienischer Sprache
verfassten Erklärung seinen Protest gegen die Ordensverleihung
begründen.  

Roland Lang 
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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