Luis Amplatz war wie Andreas Hofer ein Freiheitskämpfer

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Mit Unverständnis verfolgt der Südtiroler Heimatbund die Versuche des rechtsgerichteten Politikers Urzì, die Gedenkfeiern für den Freiheitskämpfer Luis Amplatz am kommenden Wochenende zu verhindern.  Neben Quästor und Carabinieri ersuchte  Urzì sogar den Bischof um Hilfe für ein Verbot der Gedenkmessen.  Er übersieht dabei bewusst die Weiterführung der faschistischen Assimilierungspolitik in Südtirol durch Italien nach dem zweiten Weltkrieg. Erst diese Politik zwang Männer und Frauen wie Amplatz, aktiv zu werden. Wie Andreas Hofer verteidigten sie ihre Heimat.

Jedes Volk hat das Recht und die Pflicht, jener Männer und Frauen zu gedenken, die sich für die Freiheit und die Selbstbestimmung ihres Landes einsetzten. Dazu gehören in Tirol neben Andreas Hofer unweigerlich auch Sepp Kerschbaumer und Luis Amplatz. Außerdem ist die Ermordung  von Luis Amplatz durch einen vom italienischen Geheimdienst beauftragten Mörder ein Grund mehr, diesen Tiroler mit einer Gedächtnisfeier zu ehren. Will der rechtsgerichtete Politiker in nächster Zeit auch die Andreas Hofer Feiern verbieten lassen und als nächsten Schritt und den Südtiroler Heimatbund und die Schützen?

Urzì sollte sich mehr in der jüngeren Tiroler Geschichte einlesen, dann würde er sicher verstehen, warum Familienväter wie Amplatz zu Freiheitskämpfern wurden. In dieser Woche wird das Buch von Günther Obwegs über das Leben von Luis Amplatz neu aufgelegt. Urzì sollte es lesen.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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