Siegesdenkmal – Heimatbund stellt Minimalforderung – Später muss es trotzdem verschwinden!

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reliefbergisel_siegesdenkmal.jpgDa die Volksvertreter, die zur Zeit in Südtirol die Landesregierung stellen, nicht die Courage haben, endlich den Abriss des faschistischen Siegesdenkmals zu fordern, muss bis zur Schleifung eine Zwischenlösung gefunden werden. Eine Minimalforderung des Südtiroler Heimatbundes dazu ist die Aufstellung von Kopien der 4 Reliefs, die für das von den Faschisten gesprengte Kaiserjägerdenkmal errichtet wurden, gut sichtbar und würdig vor dem „Siegesdenkmal“.

Die Reliefs, als Zierde für das Denkmal für das 2. Tiroler
Kaiserjägerregiment geplant, wurden 1940 nach Innsbruck gerettet und
stehen heute beim Tirol Panorama in Innsbruck.

Keinesfalls, so stellt Obmann Roland Lang für den Südtiroler Heimatbund
klar, weichen wir von unserer Forderung nach Schleifung und Entfernung
aller faschistischen Relikte in Südtirol ab. Die Zeichen eines  Regimes,
dass unsere Großeltern sogar dazu zwang, auf den Grabsteinen die Namen
unserer Verstorbenen in italienisch anzubringen und uns mit Hilfe der
Nazis ausrotten wollte, müssen verschwinden. 

Da aber die gegenwärtige Landesregierung weder den Willen noch die Kraft
hat, den faschistischen Spuk zu beseitigen, ja mehr noch, mit
Südtiroler Steuergeldern unterstützt und zum besonderen Schutz des
Denkmals unter diesem ein Museum befürwortet, muss zumindest vor dem
Denkmal an das Kaiserjägerdenkmal mit Kopien der Reliefs 

erinnert werden. Die für das Gedenken an die Tiroler Soldaten vom
Bildhauer Franz Ehrenhöfer angefertigten Reliefs stellen Soldatengebet,
Soldatenleid, Soldatentreue und Soldatenlied dar. Sie verkörpern damit
das Leitbild jedes Soldaten in der Welt. Selbstverständlich müssen sie
mit einer Erklärungstafel vor Ort mehrsprachig erklärt werden. 

Roland Lang 
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

reliefbergisel_siegesdenkmal.jpg

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