Südtiroler Heimatbund: Stellungnahme zu den Aussagen der Grünen zur doppelten Staatsbürgerschaft

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Eine doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler fördere die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Italien. Dies stellt der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, in einer Aussendung fest. Damit widerspricht er der Position der Grünen, die die Forderung nach der doppelten Staatsbürgerschaft als Gefährdung des friedlichen Zusammenlebens bezeichnet hatten. Dies sei eine kuriose Vorstellung, stellt Lang fest.

Südtiroler hätten ein historisches Recht auf den österreichischen Pass zusätzlich zum Italienischen. Andere europäische Staaten und vor allem Italien selbst hätten schon längst ihren im Ausland lebenden Bürgern mit italienischer Abstammung die italienische Staatsbürgerschaft gewährt und ihnen sogar eine Vertretung im Parlament eingeräumt.

Dadurch seien die menschlichen und kulturellen Bande mit dem ehemaligen Vaterland gefördert worden. Kein Fremdstaat habe dagegen einen Einspruch erhoben. Italien sei offenbar in diesem Punkt viel weiter als das zögernde Österreich. Die italienischen Konsulate im Ausland bieten den Auslandsitalienern seit Jahren ihre Dienste an.

Letztlich waren es wahrscheinlich die riesigen Plakate des Südtiroler Heimatbundes, das die Grünen nunmehr gezwungen hat, öffentlich zur doppelten Staatsbürgerschaft Stellung zu nehmen. Wie sehr sie sich vorher in der Materie vertieft haben, zeigt ihre Unwissenheit: Logischerweise zahlt ein Bürger seine Steuern im Staat seines Erstwohnsitzes und leistet, sofern erforderlich, dort seinen Wehrdienst ab.

Die österreichische grüne Nationalratsabgeordnete Alev Korun hat den Gedanken einer Doppelstaatsbürgerschaft so formuliert:

„GLOBAL STATT NATIONAL

Denn gerade in einer mobilen und globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts sollten wir einer Politik des Miteinanders arbeiten und uns von nationalistischen Modellen des 20. Jahrhunderts verabschieden. Zumal die doppelte StaatsbürgerInnenschaft die Loyalität zum eigenen Land nicht ausschließt: „Das hat bereits ein berühmter Österreicher bewiesen – nämlich Arnold Schwarzenegger““, so Korun.

Die Haltung der Südtiroler Grünen und besonders jene des Abg. Florian Kronbichler ist antieuropäisch und verberge letztlich das Bestreben, die Südtiroler von Österreich zu entfremden. Sie seien eine klassische Partei der Assimilierung, stellt Lang abschließend in einer Presseaussendung fest.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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Ein Kommentar

  1. Lieber Herr Lang,
    Sie haben ein Recht auf die Oesterreichische Staatsbuergerschaft, da ihre Wurzeln von da kommen und ihr nur unrechtmäßig
    einverleibt wurdet,aber davon will anscheinend keiner mehr was wissen.Zur Globalisierung moechte ich nur sagen, daß das nur Nachteile hat, man versucht dadurch die nationalen Bräuche und Eigenheiten langsam verschwinden zu lassen.Die Assimilationen wie sie sich die Grünen das wünschen sind Träume, man sieht es doch ueberall auf der Welt.Ich wuensche Ihnen alles Gute bei ihren Bemühungen um die ihnen zu Recht zustehende Staatsbürgerschaft zu bekommen.
    Liebe Gruesse
    Peter Bazelt

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