Unbequeme Mahner: Beim Landesfestumzug ausgegrenzt?

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Roland_Lang_500_2_004.jpgEs war zuerst eine Hinhaltetaktik, mit der verhindert werden sollte, dass die politischen Häftlinge der fünfziger und sechziger Jahre am Landesfestzug teilnehmen. Das Ansuchen hatten die Freiheitskämpfer bereits im Dezember des vergangenen Jahres gestellt, und da das Organisationskomitee die Öffentlichkeit fürchtete, wenn wegen der toten Freiheitskämpfer von 1809 in Innsbruck gefeiert wird, aber die Lebenden von diesem Jahrhundert verschwiegen werden sollten, wurde ihnen 10 Tage vor dem Festzug endlich die Teilnahme erlaubt.

Bekämpft wurde auch das Spruchband, aber dann doch erlaubt: „Trotz Autonomie- die Heimat in Gefahr! Selbstbestimmung für Süd-Tirol.“ Der letzte Versuch aber, diese unbequemen Mahner zu verschweigen, war das Ausblenden des Andreas Hofer Bundes (AHB), sowie der politischen Häftlinge bei der Direktübertragung im ORF!

Wie Nachforschungen ergaben, welche auch durch den Schriftführer des AHB, Ing. Winfried Matuella bestätigt wurden, wurde der AHB plötzlich durch einen erhaltenen Funkspruch (Blockbegleiter) kurz vor der Ehrentribüne angehalten, damit der ORF den AHB und die Freiheitskämpfer mit ihren Spruchbändern nicht zeigen musste.

Danach, während des Vorbeimarsches dieser beiden Gruppen vor der Ehrentribüne, brachte das Fernsehen dann einen Nachrichtenblock! Wird auch die DVD über den Landesfestzug so manipuliert werden oder haben dort auch die noch lebenden Freiheitskämpfer Platz?

Für den Südtiroler Heimatbund

Roland Lang
Obmannstellvertreter

 

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