Zeitzeugen der 1960er Jahre berichten: Sepp Innerhofer

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In der Reihe „Zeitzeugen“ sprechen Akteure des Süd-Tiroler Freiheitskampfes der 1960er Jahre über ihre Erlebnisse. Im hier veröffentlichten Interview kommt Sepp Innerhofer, Jahrgang 1928, zu Wort. Sepp Innerhofer gehörte von Anfang an zum engen Führungszirkel des „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS) und wurde nach der Feuernacht verhaftet und durch die Carabinieri gefoltert. Er musste sich daraufhin mehreren schweren Operationen unterziehen.

Im ausführlichen Interview mit dem Filmemacher Franz Haller spricht Sepp Innerhofer über seine Kindheit im Faschismus, den Exodus der jungen Süd-Tiroler aus ihrer Heimat nach dem Zweiten Weltkrieg und die Anfänge des BAS. Innerhofer spricht über die große Kundgebung von Sigmundskron und beschreibt anschaulich, wie langsam der Entschluss reifte, eine härtere Gangart einzuschlagen. Er erzählt außerdem über die überragende Rolle der Frauen im Freiheitskampf, die Fehlschläge in der Feuernacht und die großen Prozesse in Trient und Mailand. Die Reihe „Zeitzeugen“ wird vom „Südtiroler Heimatbund“ unterstützt.

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