Die Autonomie ist nur eine Übergangslösung!

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logo_shb_350.jpgIm Artikel in den Dolomiten vom 02.12.2010 steht unter dem Titel „Leuten keine Illusion vorgaukeln“ folgende Aussage von SVP-Obmann Theiner: „Es ist absolut unverantwortlich, den Leuten vorzugaukeln, wir wären morgen nicht mehr bei Italien, wenn sie Ja sagen.“ Es ist ein Unsinn, eine solche Behauptung uns in die Schuhe zu schieben!

Wir wissen sehr wohl, dass ein solches Unterfangen Zeit braucht, obwohl
es auch Ausnahmen gibt, z.B. die Berliner Mauer. Gerade weil es Zeit
braucht, muss man einmal anfangen, erste Schritte zu setzen und die
Gunst der Stunde nützen, denn es kann tatsächlich einmal zu spät werden.

Oder hat Theiner vielleicht ein schlechtes Gewissen, weil er vor seiner
Wahl zum Obmann so von der Selbstbestimmung geschwärmt hat, dass uns
ganz warm ums Herz wurde und nachher eine Kehrtwende gemacht hat?

Wer
ein Gespür für Volkstumspolitik und einen gesunden Hausverstand hat,
sieht, dass die Autonomie auf die Dauer nicht imstande ist, unsere
Muttersprache und Tiroler Kultur zu retten, denn die Assimilierung
schreitet unaufhaltsam weiter!

Es genügt auch nicht, wenn alle deutschen
Parteien das Selbstbestimmungsrecht im Statut verankert haben, man muss
auch etwas dafür tun, wir müssen alle am selben Strick ziehen, dann
schaffen wir es!

Sepp Mitterhofer

Obmann des Südtiroler Heimatbundes

 

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