Heimatbundobmann Roland Lang bei kurdischer Kundgebung

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Bei der heutigen Kundgebung in Bozen für die von der IS-Miliz belagerten kurdischen Stadt Kobane nahm auch der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, aus Überzeugung teil. Auch die Kurden, derzeit zerrissen und aufgeteilt auf 4 verschiedene Staaten, haben wie jedes andere Volk das Recht, in Freiheit zu leben, so der Südtiroler Heimatbund.

Sollte Kobane in die Hand der ISIS fallen, so droht ein zweites Srebrenica mit mehreren tausend Toten. Sie danach zu betrauern nützt herzlich wenig. Europa und die Allianz müssen endlich eingreifen. Feige und berechnend ist die politische  Führung der Türkei, die zuerst die lästigen Kurden loswerden will und danach ihren politischen Einfluss in diesem Gebiet erweitern will. So ein Staat gehört gewiss nicht in die EU.

Der kurdische Freiheitskampf  ist heute zum leuchtenden Vorbild im Kampf für Freiheit und Demokratie geworden. Dies zeigt Rojava, wo mit dem  Aufbau einer demokratischen Selbstverwaltung, der Verwirklichung einer breiten Demokratie und Gleichberechtigung der Frauen begonnen wurde. Sehr viele wollen verhindern, dass dieses Beispiel Schule macht.

Das Foto zeigt Roland Lang neben einer Fahne mit dem Bild des kurdischen Freiheitskämpfers  Abdullah Öcalan. Er wurde in der Türkei wegen seines Einsatzes für die Freiheit seines Volkes zuerst zum Tode und danach zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat im Mai 2005 das Verfahren gegen Öcalan als unfair bezeichnet. So wie Sepp Kerschbaumer sich für ein freies Tirol eingesetzt hat, kämpft  Öcalan seit seiner Jugend für ein freies Kurdistan.

Organisiert wurde die Kundgebung von der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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